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Intercity-Express verbindet ab sofort Köln mit Brussels Airport und Antwerpen

Seit 7. September 2026 fährt der Intercity-Express direkt von Köln über Aachen, Lüttich und Leuven zum Brussels Airport und weiter nach Antwerpen-Centraal. Deutsche Bahn und Brussels Airlines bieten kombinierte Tickets an; die SNCB koordiniert…

Am 7. September 2026 hat eine neue Intercity-Express-Verbindung ihren Betrieb aufgenommen: Zunächst zwei Zugpaare verkehren täglich in beiden Richtungen zwischen Köln Hbf und Antwerpen-Centraal mit Zwischenhalten in Aachen, Lüttich, Leuven und am Brussels Airport. Die Deutsche Bahn nennt als erste planmäßige Abfahrt 06:11 Uhr ab Köln mit Ankunft gegen 08:29 Uhr am Brussels Airport; wenige Minuten später geht es weiter nach Antwerpen-Centraal.

Eingesetzt werden ICE-3neo-Triebzüge mit rund 439 Sitzplätzen. Sie sind für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Nordrhein-Westfalen und Flandern ausgerüstet. Betreiberseitig handelt es sich um eine Erweiterung des ICE-Angebots von und nach Belgien, das neben Brüssel nun erstmals den Flughafen und Antwerpen direkt anbindet.

Für den Brussels Airport ist dies die erste direkte Anbindung an das ICE-Netz seit Jahren. Die Deutsche Bahn und Brussels Airlines haben eine Kooperation vereinbart, die kombinierte Zug-und-Flug-Tickets in einer Buchung ermöglicht. In Belgien koordiniert die SNCB die betrieblichen Halte und die Fahrgastinformation an den betroffenen Bahnhöfen.

Leuven und Antwerpen heben die verkehrliche und wirtschaftliche Bedeutung der neuen Halte hervor. Leuven erhält als Universitäts- und Regionalzentrum eine schnellere Verbindung nach Nordrhein-Westfalen. Antwerpen verbessert seine Erreichbarkeit insbesondere für Geschäftsreisen und internationale Umstiege über den Flughafen, der nun ohne Umstieg erreicht wird.

Politisch und operativ steht die Einführung in einem größeren Kontext der internationalen Bahnkoordination. Dazu zählen die Vergabe von Trassen auf den stark ausgelasteten Korridoren, die Abstimmung zwischen den Infrastrukturbetreibern in Deutschland und Belgien sowie die Integration neuer Produkte in bestehende nationale und internationale Fahrpläne. Die Beteiligten verweisen darauf, dass die zusätzliche Verbindung Kapazitätsreserven nutzt und auf eine wachsende Nachfrage nach umstiegsfreien, grenzüberschreitenden Verbindungen zwischen Rhein-Ruhr, Brabant und Antwerpen reagiert.

Die heutige Inbetriebnahme markiert einen weiteren Schritt, den Bahn- und Luftverkehr besser zu verknüpfen. Ob und wann die Zahl der täglichen Fahrten steigt, ist eine betriebliche Entscheidung und wurde nicht angekündigt. Klar ist: Mit der direkten Anbindung von Brussels Airport und Antwerpen an das ICE-Netz erweitert sich das grenzüberschreitende Angebot für Reisende zwischen Deutschland und Belgien spürbar.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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