Lüttich

Sprimont: Steinskulpturen-Festival läuft bis 13. September

In Sprimont arbeitet ein internationales Feld von sechs Bildhauerinnen und Bildhauern seit 31. August 2026 an Blöcken aus Petit Granit. Der Zugang zum 32. Festival der Steinskulptur ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr…

In Sprimont (Provinz Lüttich) ist das 32. Festival der Steinskulptur im Gange. Die Veranstaltung des Centre d’Interprétation de la Pierre läuft vom 31. August 2026 bis zum 13. September 2026 und ist laut Veranstalter täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr kostenlos zugänglich. Sechs nationale und internationale Bildhauerinnen und Bildhauer arbeiten vor Publikum an jeweils einem rohen Block des lokalen Kalksteins Petit Granit, der in der Region auch als Pierre bleue bekannt ist.

Der zentrale Ort ist das Gelände des Museums mit Zugang zu benachbarten Steinbrüche in der Gemeinde Sprimont. Praktische Angaben führen die Adresse Rue Joseph Potier 54 in 4140 Sprimont; Anreise- und Barrierefreiheitsfragen beantwortet der Veranstalter. Neben der offenen Werkstatt sind begleitende Aktivitäten angekündigt. Das Museum betont, dass der Eintritt zum Gelände und Programm kostenlos ist; Reservierungen sind nur für einzelne Formate nötig, sofern ausgewiesen.

Inhaltlich knüpft das Festival an eine seit 1985 bestehende Reihe an, die seit einigen Jahren unter dem Titel Festival de Sculpture sur Pierre firmiert. Die 32. Ausgabe versteht sich als Fortführung dieses Formats mit Fokus auf großformatige Arbeiten aus Petit Granit. Dieser Werkstein prägt zahlreiche Bauten in Wallonien und wird in Restaurierungen eingesetzt; das Festival will die Verbindung zwischen zeitgenössischer Skulptur, lokalem Handwerk und Baukultur sichtbar machen.

Die Durchführung stützt sich nach Angaben der Organisatoren auf Kooperationen mit Betrieben der Steinindustrie, auf Förderungen der Region und auf kulturelle Partner. In den vorliegenden Reglementen und Programmhinweisen sind beteiligte Karrieren und Institutionen genannt; Einzelbeträge oder detaillierte Finanzierungsanteile werden nicht ausgewiesen.

Aus touristischer Sicht wertet die Gemeinde die zwei Festivalwochen als Impuls für Sprimont: Die öffentliche Arbeit an den Skulpturen zieht erfahrungsgemäß ein breites Publikum an und macht die Material- und Werkzeugkunde anschaulich. Konkrete Beschwerden zu Umweltauswirkungen oder Verkehr im direkten Zusammenhang mit der laufenden Ausgabe sind in den überprüften Unterlagen bislang nicht dokumentiert. Änderungen im Ablauf bleiben – etwa witterungsbedingt – möglich; maßgeblich sind aktuelle Hinweise des Centre d’Interprétation de la Pierre.

Damit ist der aktuelle Anlass klar: Das Festival läuft, der Zugang ist kostenlos, und die Bildhauerinnen und Bildhauer arbeiten vor Ort bis zum 13. September 2026 an ihren Werken.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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