Westflandern

Brügge führt neues Park- und Zugangsregime ein – Start am 16. Februar 2027

Die Stadt Brügge führt zum 16. Februar 2027 ein umfassendes Paket aus Fußgängerzonen, einer Zone für Bestimmungsverkehr und erweiterten Randparkplätzen ein. Ziel ist, Suchverkehr zu verringern und den öffentlichen Raum für Fußgänger zu verbessern.

Kurzmeldung

Die Stadt Brügge hat am 20. Oktober 2026 das Paket „Door & Door Brugge“ bestätigt, das ab Dienstag, 16. Februar 2027, ein neues Park- und Zugangsregime für die historische Innenstadt in Kraft setzt. Kernpunkte sind die Ausweitung der Fußgängerzonen, die Einrichtung einer klar abgegrenzten Zone für Bestimmungsverkehr sowie zusätzliche Parkmöglichkeiten am Stadtrand. Die Maßnahme zielt darauf ab, touristisches Suchverkehrsaufkommen zu reduzieren, Anwohnern das Parken zu erleichtern und mehr Raum für Fußgänger und Radfahrende zu schaffen.

Nach den offiziellen Angaben sind Parkplätze im Innenstadtkern vorrangig für Anwohner und deren Besucher reserviert. Tagesgäste dürfen demnach innerhalb des Zentrums werktags und am Wochenende höchstens zwei Stunden kostenpflichtig parken; diese Parkdauer ist nicht verlängerbar. Ergänzend werden Park-and-Ride-Flächen an der Peripherie ausgebaut; von dort soll ein vergünstigter Busanschluss ins Zentrum angeboten werden. Das Antragsverfahren für neue Parkberechtigungen und Durchfahrtsausweise wird ab Januar 2027 geöffnet.

Verkehrsregelungen sehen zudem zeitlich begrenzte Zugangsbeschränkungen innerhalb der ersten Stadtumwallung vor: zwischen bestimmten Tageszeiten dürfen nur Fahrzeuge mit Berechtigung einfahren. Die Fußgängerzone umfasst unter anderem die Steenstraat und den Bereich der Rozenhoedkaai, die künftig zu verkehrsberuhigten Bereichen gehören. Laden- und Lieferzeiten in Fußgängerbereichen werden klar geregelt, um Logistik- und Versorgungsverkehr zu ermöglichen.

Offen bleiben noch Detailfragen zur technischen Umsetzung (etwa System zur Kennzeichenerkennung), zur genauen Zahl neu geschaffener Randparkplätze und zur personellen Ausgestaltung der Kontrollen; die Stadt kündigt hierzu weitere Präzisierungen in den kommenden Monaten an. Eine formale Evaluation des Regimes ist nach einem Jahr vorgesehen. Betroffen sind insbesondere Bewohner, Tagesgäste, Hotellerie sowie innerstädtischer Lieferverkehr; die Stadt nennt als Ziel eine deutliche Steigerung der Aufenthaltsqualität im UNESCO-geschützten Stadtkern.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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