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Viele Autobahnbaustellen in der Wallonie zum Schulbeginn 2026

SOFICO und das wallonische Verkehrsressort melden zum Start in den September zahlreiche Eingriffe auf Autobahnen und Nationalstraßen. Besonders betroffen sind E42, E411 und Knoten bei Grâce-Hollogne.

Zum Start in den September melden die Société wallonne de financement complémentaire des infrastructures (SOFICO) und das wallonische Verkehrsressort zahlreiche Eingriffe auf Autobahnen und strategischen Nationalstraßen. Mehrere Arbeiten laufen bereits oder beginnen in diesen Tagen; weitere starten in den kommenden Wochen. Ziel sind Sanierungen von Fahrbahnen und Brücken sowie längerfristige Instandsetzungen, die aus Kapazitäts- und Sicherheitsgründen in die Übergangszeit nach den Sommerferien gelegt wurden.

Hauptachsen mit unmittelbaren Auswirkungen sind laut den Behörden die E42, die E40 und die E411. Auf der E411 ist die Erneuerung des Belags zwischen dem Viaduc de Beez und der Anschlussstelle 16 Wierde für den 3. September 2026 angesetzt, mit abschnittsweisen Fahrstreifenreduktionen. In der Provinz Lüttich hat am 1. September die komplexe Sanierung des Brückenbauwerks am Autobahnknoten E42/A15–A604 in Grâce-Hollogne begonnen. Die Zufahrtsrampe von der A604 zur E42 in Richtung Namur bleibt in der ersten Bauphase vollständig gesperrt; eine Umleitung ist eingerichtet. Diese Arbeiten ziehen sich nach aktueller Planung bis in den Sommer 2027.

Weitere Eingriffe betreffen unter anderem eine letzte Sanierungsphase am Ring R0/E19 bei Haut-Ittre, deren Abschluss für den 11. September 2026 vorgesehen ist. Zusätzlich sind Arbeiten an mehreren Anschlussstellen und Rampen in den Provinzen Namur, Luxemburg, Hennegau und Wallonisch-Brabant angekündigt oder im Gange. Je nach Abschnitt wird der Verkehr einspurig geführt, zeitweise gesperrt oder nachts umgelegt.

Die SOFICO weist darauf hin, dass Dauer und Ablauf einzelner Maßnahmen von Genehmigungen, Witterung und der Abstimmung mit parallelen Baustellen abhängen. Für aktuelle Hinweise zu Umleitungen und Verkehrsführung verweisen die Behörden auf die Informationskanäle des SPW Mobilité et Infrastructures und das Trafiroutes-Angebot. Das Verkehrsmanagementzentrum PEREX in Daussoulx überwacht die Netze in Echtzeit und passt Steuerungen wie Wechselverkehrszeichen und Zuflussregelungen laufend an.

Absehbare Folgen sind zunächst längere Reisezeiten auf Schlüsselachsen und Verlagerungen im regionalen Berufsverkehr. Zur Dämpfung der Tagesbelastung setzen die Dienste verstärkt auf Nachtarbeiten, wo dies technisch möglich und sicher ist. Einzelne Engpässe werden jedoch über mehrere Monate bestehen bleiben, insbesondere bei Brücken- und Viaduktarbeiten. Aussagen zu Kostenentwicklungen oder Verzögerungen betreffen derzeit Einzelfälle und werden in den offiziellen Mitteilungen projektbezogen geführt; eine pauschale Bewertung liegt nicht vor.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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