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VGFB: Belgierinnen und Belgier spielen im Schnitt 8,5 Stunden pro Woche – Smartphones und Tablets dominieren

Die Branchenvertretung Video Games Federation Belgium meldet kurz vor der Gamescom neue Nutzungszahlen: In Belgien wird im Schnitt 8,5 Stunden pro Woche gespielt, vor allem mobil.

Die Video Games Federation Belgium (VGFB) hat am 25. August neue Kennzahlen zum Spielverhalten in Belgien vorgelegt. Demnach verbringen Spielerinnen und Spieler im Land durchschnittlich 8,5 Stunden pro Woche mit Videospielen. Am häufigsten werden Smartphone und Tablet genutzt; Konsolen und der PC folgen. Die Veröffentlichung erfolgt im Vorfeld der Gamescom in Köln.

Laut VGFB liegt das Durchschnittsalter der Gamerinnen und Gamer in Belgien knapp unter 35 Jahren. Die jetzt präsentierten Zahlen stammen aus dem jährlich aktualisierten „Key Facts“-Material des Verbands und fassen zentrale Nutzungstendenzen zusammen. Eine detaillierte Aufschlüsselung nach Gerätetypen und Zielgruppen bleibt den vollständigen Unterlagen vorbehalten; benannt werden vor allem zwei Trends: die starke mobile Nutzung und die nachgelagerte Rolle von Konsolen und PC.

Die Angaben beruhen auf verbandsseitig beauftragten Erhebungen. Methodik, Stichproben und Definitionen können sich im Zeitverlauf ändern; Vergleiche mit Vorjahren sind daher nur im Lichte der jeweiligen Erhebungsgrundlagen belastbar. Im Fokus stehen diesmal zeitliche Intensität und bevorzugte Geräte. Aussagen zu Marktvolumina oder Beschäftigung sind in der aktuellen Mitteilung nicht quantifiziert und bedürfen separater Datensätze des Verbands.

Hintergrund und Regulierung: Belgien zählt zu den Ländern mit strenger Auslegung bei In-Game-Zufallselementen; bezahlte Lootboxen werden seit Jahren als Glücksspiel eingeordnet. Damit berührt die Nutzungsrealität – insbesondere auf dem Smartphone – Politikfelder wie Verbraucherschutz und Jugendschutz. In einem föderal organisierten Umfeld werden entsprechende Maßnahmen zwischen Bundesebene sowie Regionen und Gemeinschaften verteilt. Das führt dazu, dass Förderinstrumente für Studios, medienpädagogische Angebote und Informationskampagnen je nach Zuständigkeit unterschiedlich ausgestaltet sind – mit praktischen Folgen für Entwicklerinnen und Entwickler ebenso wie für Familien, die sich an Leitplanken und Hilfsangebote vor Ort halten.

Ausblick: Mit Blick auf die Gamescom dient die VGFB-Zusammenstellung als Gesprächsgrundlage für Branche und Politik. Im Zentrum stehen die wachsende Bedeutung mobiler Plattformen, Fragen des fairen Designs und des Schutzes Minderjähriger sowie der Zugang zu Talenten und Finanzierung. In Köln können Akteurinnen und Akteure der belgischen Branche die präsentierten Befunde in einen größeren europäischen Kontext stellen und Prioritäten schärfen. Wie sich die Balance zwischen Freizeitnutzung, Verbraucherschutz und wirtschaftlicher Förderung weiterentwickelt, hängt von künftigen regulatorischen Weichenstellungen und der Dynamik der Plattformmärkte ab.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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