Kultur

Universität Gent wird 2029 Gastgeberin des Jahreskongresses der European Association of Archaeologists

Die Universität Gent erhält den Zuschlag für die Jahreskonferenz der European Association of Archaeologists im September 2029 — erstmals findet das Treffen der Organisation in Belgien statt; 3.000 bis 4.000 Teilnehmende werden erwartet.

Kurzmeldung

Die Universität Gent wird im September 2029 Gastgeberin des Jahreskongresses der European Association of Archaeologists (EAA). Die Bestätigung gaben die Universität und beteiligte Partner in Flandern am 30. August 2026 bekannt. Es ist der erste EAA-Jahreskongress, der in Belgien stattfindet. Die Veranstalter rechnen mit 3.000 bis 4.000 Teilnehmenden aus Archäologie, Denkmalpflege, Museen und Kulturpolitik.

Koordinierende Gastgeberin ist die Universität Gent, federführend die Vakgroep Archäologie. Auf flämischer Seite sind das Agentschap Onroerend Erfgoed, das Flanders Convention Bureau und das städtische Kongressbüro GentCongres an der Vorbereitung beteiligt. Die Tagung soll mehrere Tage mit Plenarvorträgen, Panels, Posterpräsentationen sowie Begleitveranstaltungen umfassen und unter dem Arbeitstitel „EAA Ghent/Flanders 2029“ geführt werden. Konkrete Programmpunkte, Tagungsorte in Gent und Fristen für Einreichungen werden von den Organisatoren zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.

Als wichtigste europäische Berufsvereinigung für Archäologinnen und Archäologen bietet die EAA mit ihrem Jahreskongress eine Plattform für Fachaustausch über Methoden, Qualitätsstandards und die gesellschaftliche Rolle der Archäologie. Die Gastgeber betonen, dass Formate der Wissenschaftskommunikation auch ein breiteres Publikum ansprechen sollen.

Für Gent und die Region Flandern hat der Zuschlag mehrere erwartbare Effekte: eine hohe Auslastung der Kongressinfrastruktur und Hotellerie, verstärkte Kooperationen mit Museen und Kultureinrichtungen sowie flankierende Ausstellungen, Stadtführungen und Exkursionen zu regionalen Fundstätten. Stadtrat und Veranstalter kündigen an, in den kommenden Monaten eng mit lokalen Behörden zur Koordination von Verkehr, Sicherheit und Barrierefreiheit zusammenzuarbeiten.

Der jetzige Anlass ist die Offiziellbestätigung der Ausrichtung durch die Universität Gent und die beteiligten Institutionen. Angaben zu Zeitraum, Ort und Teilnehmenden basieren auf Mitteilungen der Gastgeber und übereinstimmenden Berichten in belgischen Medien; detaillierte Informationen zu Finanzierung und Anmeldung stehen noch aus und sollen schrittweise bekanntgegeben werden.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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