Statbel hat die offiziellen Kennzahlen zu den Immobilienverkäufen in Belgien für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht. Die Statistik beruht auf notariell beurkundeten Kaufakten, die beim Föderalen Öffentlichen Dienst Finanzen registriert werden. Erfasst werden unter anderem die Anzahl und der Gesamtwert der Transaktionen sowie Preisindikatoren wie Median- und Quartilswerte. Die Veröffentlichung ist auf den 25. September 2026 datiert und dient als aktueller Referenzpunkt für die Marktbeobachtung.
Nach Regionen zeigt sich das bekannte Strukturmuster: Flandern verzeichnet den größten Anteil an Transaktionen und am Gesamtwert, Wallonien liegt in absoluten Zahlen darunter, und die Region Brüssel-Hauptstadt weist – bedingt durch ihre städtische Struktur – ein anderes Profil der Verkäufe auf als die beiden anderen Regionen. Statbel stellt die Ergebnisse differenziert nach Immobilientypen und Verwaltungseinheiten bereit, inklusive Indizes der Transaktionswerte nach Quartal.
Die amtlichen Tabellen ermöglichen Vergleiche mit früheren Quartalen und Jahren. Sie zeigen nicht nur Niveaus, sondern auch Verteilungen: Neben Medianpreisen werden Quartilswerte ausgewiesen, die regionale Spannbreiten abbilden. Daraus lässt sich ablesen, in welchen Segmenten und Gebieten die Preisschwerpunkte liegen. Weil die Auswertung auf abgeschlossenen Kaufakten basiert, bildet sie den Markt mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung gegenüber Angebots- oder Vermittlerdaten ab, gilt aber als robuste Primärquelle für tatsächliche Abschlüsse.
Branchensignale ordnen die amtlichen Ergebnisse zusätzlich ein. Das Barometer von Fednot, der Föderalen Notariatskammer, hatte für das Frühjahr 2026 auf eine Beruhigung der Marktaktivität hingewiesen. Solche Einschätzungen sind jedoch keine amtlichen Zahlen; maßgeblich für den hier berichteten Stand sind die von Statbel bereitgestellten Datensätze.
Statbel stellt die Informationen in interaktiven Tabellen zur Verfügung, unter anderem mit Zeitreihen der Transaktionsindizes nach Region sowie Detaildaten zu Haus- und Wohnungsverkäufen. Damit lassen sich regionale Entwicklungen und Strukturunterschiede präzise nachvollziehen. Für tiefergehende Analysen – etwa nach Provinzen oder Immobilientypen – verweisen die Tabellen und Datenansichten auf die entsprechenden Untergliederungen. Aussagen zur weiteren Entwicklung über das zweite Quartal 2026 hinaus wären Prognosen und sind nicht Gegenstand der vorliegenden Veröffentlichung.
Die hier wiedergegebenen Befunde beruhen vollständig auf den von Statbel publizierten Daten. Ergänzende Einschätzungen werden ausdrücklich als solche gekennzeichnet und sind von den amtlichen Ergebnissen zu unterscheiden.
Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).