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Provinz Antwerpen lässt Art-Deco-Fliesen der PTS Boom restaurieren – 139.500 Euro

Die Provinciale Technische School (PTS) in Boom erhält eine fachgerechte Restaurierung ihrer historischen Wand- und Bodenfliesen. Die Arbeiten im denkmalgeschützten Schulensemble kosten 139.500 Euro und werden gemeinsam von der Provinz Antwerpen und Flandern finanziert.

Die Provinz Antwerpen lässt die historischen Wand- und Bodenfliesen der Provinciale Technische School (PTS) in Boom restaurieren. Für die Instandsetzung des als schützenswert eingestuften Schulensembles im Stil der Art Deco sind 139.500 Euro veranschlagt. Die Finanzierung teilen sich die Provinz Antwerpen und Flandern.

Im Mittelpunkt stehen konservatorische Arbeiten in stark frequentierten Innenbereichen, insbesondere Treppen und Korridore. Geplant sind eine schonende Reinigung der keramischen Beläge, die Ergänzung fehlender Stücke, die Erneuerung schadhafter Fugen sowie gezielte Maßnahmen zur Stabilisierung und optischen Angleichung. Ziel ist, die historische Substanz zu sichern und das Erscheinungsbild des Ensembles zu bewahren. Die Schule ist im Inventaris Onroerend Erfgoed als erhaltenswert verzeichnet, was die Priorität der Maßnahme begründet.

Die Eintragung im Inventaris Onroerend Erfgoed bildet zugleich die Grundlage für eine Kofinanzierung durch Flandern. Die beschriebenen Eingriffe entsprechen dem Ansatz, originale Substanz zu bewahren und notwendige Ergänzungen klar ablesbar, aber zurückhaltend einzufügen. In der PTS Boom prägen die Fliesenausstattungen das Innenbild der zwischenkriegszeitlichen Anlage – der Erhalt dieser Oberflächen ist daher nicht nur funktional, sondern auch für das Verständnis des architektonischen Gesamterscheinungsbilds zentral.

Die Vergabe der Arbeiten erfolgt durch die Provinz Antwerpen. Ausgeführt werden soll in Abschnitten, um den laufenden Unterricht an der PTS Boom möglichst wenig zu beeinträchtigen. Konkrete Ausführungsfenster und beauftragte Unternehmen gehen aus dem Vergabeverfahren hervor und werden nach Zuschlagserteilung bekanntgegeben. Bis dahin gilt der veranschlagte Kostenrahmen von 139.500 Euro als Grundlage der Planung; weitergehende Aussagen zu möglichen Folgeschritten werden erst im Anschluss belastbar sein.

Die Finanzierung kombiniert Mittel der Provinz mit Förderbeiträgen aus Flandern für denkmalpflegerische Eingriffe an geschützten Immobilien. Diese Praxis ist bei substanzsichernden Restaurierungen üblich und knüpft an die Eintragung des Objekts im Inventar an. Bekanntheit über die Region hinaus erlangte der Campus als Drehort der Ketnet-Serie #LikeMe, was die öffentliche Aufmerksamkeit für die Erhaltung des Gebäudebestands erhöht hat. Die nun anstehende Fliesenrestaurierung reiht sich in schrittweise Modernisierungen und Substanzerhalt am Standort ein, die Funktionalität und Denkmalpflege miteinander verbinden sollen.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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