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Lkw-Kollision blockiert E42 bei Temploux stundenlang

Bei Temploux in der Gemeinde Namur prallten zwei Sattelzüge auf der E42 zusammen. Die Fahrbahn Richtung Mons war zeitweise voll gesperrt, Umleitungen wurden eingerichtet.

Auf der E42 bei Temploux in der Gemeinde Namur ist am Donnerstag, 27. August 2026, gegen Mittag eine Kollision zwischen zwei Sattelzügen gemeldet worden. Nach Angaben der Verkehrsleitstellen der Föderale Polizei und der wallonischen Infrastrukturbetreiberin SOFICO wurde die Richtungsfahrbahn nach Mons zeitweise voll gesperrt. Es bildeten sich lange Staus. Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und begannen mit der Unfallaufnahme sowie der Bergung der Fahrzeuge.

Für den Verkehr wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet: über die Ausfahrt 12 Namur Ouest, weiter über die N4 und die N912, mit Wiedereinfädelung an der Auffahrt 13 Spy. Die Behörden baten Verkehrsteilnehmer, der Beschilderung zu folgen und Nebenstrecken mit besonderer Vorsicht zu nutzen. Zur Dauer der Sperrung nannten die Leitstellen zunächst keine verbindlichen Angaben.

Ob Personen verletzt wurden, war am Donnerstagmittag nicht offiziell bestätigt. Lokale Medienberichte sprachen von erheblichen Behinderungen und einem querstehenden Lastwagen, der zeitweise alle Fahrspuren blockiert habe. Eine gesicherte Darstellung des genauen Unfallhergangs lag zunächst nicht vor; die Klärung ist Teil der polizeilichen Ermittlungen vor Ort.

Der betroffene Abschnitt der E42 (A15) umfasst das Viadukt von Temploux und mehrere Anschlussstellen im Raum Namur. Er ist eine wichtige Achse für den Güter- und Pendlerverkehr zwischen Namur, Gembloux und Mons. Aufgrund begrenzter Ausweichmöglichkeiten verlagert sich der Verkehr bei Sperrungen schnell auf das regionale Netz. Besonders die N4 und die N912 geraten in solchen Lagen rasch an ihre Kapazitätsgrenzen. Die standardisierten Umleitungspläne der SOFICO und der Föderale Polizei zielen darauf, die Staubildung zu begrenzen und die Bergung zu beschleunigen.

Zur Ursache der Kollision machten die Behörden zunächst keine Angaben. Aussagen zu möglichen technischen Defekten, Fahrfehlern oder Witterungseinflüssen bleiben abzuwarten, bis die Unfallaufnahme abgeschlossen ist. Auch über mögliche straf- oder zivilrechtliche Schritte lagen noch keine Informationen vor. Sobald die Fahrbahn wieder vollständig frei ist, wollen die Leitstellen aktualisierte Hinweise zum Verkehrsfluss im Korridor Namur–Mons veröffentlichen.

Die E42 zählt im Raum Namur zu den am stärksten belasteten Autobahnen. Wiederkehrende Störungen auf diesem Abschnitt haben überregionale Folgen; deshalb stehen Bergungsdienste und Verkehrsleitzentralen in engem Austausch, um Sperrzeiten kurz zu halten und die Umleitungen laufend an den tatsächlichen Verkehrsfluss anzupassen.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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