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Lidl startet Smartphone‑Selbstscan in Belgien

Lidl Belgien hat am 24. August 2026 die Scan&Go‑Funktion in der App Lidl Plus freigeschaltet. Kundinnen und Kunden scannen Waren mit dem Smartphone und schließen den Einkauf an Selbstbedienungskassen ab; klassische Kassen bleiben bestehen.

Lidl Belgien hat am 24. August 2026 die Smartphone‑Selbstscan‑Funktion Scan&Go in der App Lidl Plus für den belgischen Markt freigeschaltet. Kundinnen und Kunden können Artikel während des Einkaufs mit dem eigenen Gerät scannen, sofort einpacken und den Einkauf an Selbstbedienungskassen abschließen. Klassische Kassen bleiben erhalten. In welchen Filialen die Funktion bereits aktiv ist, kann je nach Standort variieren. Über den Start in Belgien berichtete zunächst das Branchenportal RetailDetail.

Für die Nutzung sind ein Lidl‑Plus‑Konto und die aktuelle App erforderlich; der Kamerazugriff muss aktiviert werden. Vor dem Verlassen des Marktes wird der Einkauf an einer Selbstbedienungskasse abgeschlossen, wo auch stichprobenartige Kontrollen möglich sind. Das Unternehmen regelt die Voraussetzungen und Abläufe in seinen Teilnahme‑ und Nutzungsbedingungen. Angaben zum genauen Rollout‑Tempo und zu möglichen Einschränkungen, etwa bei unverpackter Frischware, machte Lidl zum Start nicht öffentlich.

Mit dem Schritt reiht sich Belgien in Länder ein, in denen der Discounter ähnliche Lösungen bereits ausgerollt oder erprobt hat, darunter Deutschland, die Niederlande und Luxemburg. In Belgien hatte Lidl zuvor verschiedene Selbstscan‑Modelle getestet; stationäre Selbstbedienungskassen wurden zeitweise zurückgefahren und später teilweise wieder eingeführt. Die nun gewählte Variante setzt konsequent auf das Smartphone als Identifikations‑ und Scan‑Gerät und bindet die Nutzung an die Kundenplattform Lidl Plus.

Unternehmensseitig zielt Scan&Go auf eine schnellere Abwicklung an der Kasse, die Reduzierung von Warteschlangen und eine intensivere Nutzung der Kundenapp. Für Kundinnen und Kunden verspricht das Verfahren Komfortgewinne; zugleich bleiben Aufwände für Kontrollen bestehen, um Fehl- und Betrugsrisiken zu begrenzen. Datenschutz und Barrierefreiheit bleiben beobachtete Themen: Nicht alle Kundinnen und Kunden verfügen über ein geeignetes Smartphone oder möchten eine App mit Kamerazugriff nutzen. Stellungnahmen von Behörden oder Gewerkschaften zu möglichen Auswirkungen auf Beschäftigung und Arbeitsorganisation lagen zum Start in Belgien nicht vor.

Kurzfristig gilt: Scan&Go ist seit dem 24. August 2026 in Belgien verfügbar; der Abschluss des Einkaufs erfolgt an Selbstbedienungskassen, und klassische Kassen bleiben in Betrieb. Welche Filialen die Funktion anbieten, kann regional unterschiedlich sein.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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