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Keurslagerij Van Hoof in Mol erhält STREEKPRODUCT.be-Label für drei traditionelle Produkte

Die flämische Plattform STREEKPRODUCT.be hat am 13. Oktober 2026 drei Erzeugnisse der Keurslagerij Van Hoof in Mol als anerkannte regionale Spezialitäten eingetragen: Rindertalg (Rundvet), Kempens Schmalz (Kempens smout) und die Kempense schwarze Pens (Kempense…

Kurzmeldung

Die flämische Plattform STREEKPRODUCT.be hat am 13. Oktober 2026 drei Produkte der Keurslagerij Van Hoof aus Mol offiziell als traditionelle flämische Regionalprodukte anerkannt. Betroffen sind Rundvet (Rindertalg), Kempens smout (Schweineschmalz nach regionaler Rezeptur) und Kempense zwarte pens (eine lokale Blutwurstvariante). Die Keurslagerij Van Hoof in der Gemeinde Mol (Provinz Antwerpen) bestätigt, dass die Erzeugnisse nach Familienrezepten hergestellt und über mehrere Generationen weitergegeben wurden.

Das Label STREEKPRODUCT.be wird nur vergeben, wenn Herkunft, Herstellungsweise, Überlieferung und die langjährige Verwurzelung in der Region nachgewiesen sind; für eine Anerkennung ist unter anderem eine mindestens 25-jährige Kontinuität in der Herstellung Voraussetzung. Mit der Eintragung in das Register gelten die drei Produkte nun offiziell als erkannte flämische Spezialitäten und erscheinen im Katalog der Plattform.

Für lokale Produzenten hat die Anerkennung vor allem symbolische und marktstrategische Bedeutung: Das Label dient der Orientierung für Verbraucherinnen und Verbraucher, stärkt die regionale Identität und kann die Sichtbarkeit im regionalen Lebensmittelhandel verbessern. STREEKPRODUCT.be weist jedoch darauf hin, dass die Nennung im Register an die fortlaufende Einhaltung der beschriebenen Herstellungsweisen gebunden bleibt und die Anerkennung keine direkten Förder- oder Vertriebszusagen enthält.

Regionale Stellen und lokale Tourismusakteure in den Kempen sehen in der Entscheidung eine Bestätigung der langen Metzgertradition der Gegend. Die Kempen sind in Flandern bekannt für ihre Vielfalt an Wurst- und Fleischspezialitäten, wobei einzelne Dörfer und Betriebe oft eigene Varianten pflegen.

Die Entscheidung vom 13. Oktober 2026 ergänzt eine Reihe weiterer Eintragungen im laufenden Jahr, mit insgesamt mehreren neuen Einträgen in das Register traditioneller flämischer Produkte. Für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet das: Mehr dokumentierte Informationen über regionale Spezialitäten und deren traditionelle Herstellungsweisen.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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