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Jo Brouns besichtigt Baustelle Alken Vallei in Alken

Der flämische Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Jo Brouns hat die Arbeiten an der Alken Vallei begutachtet. Im Fokus standen Gewässerumbau, Entsiegelung und die Förderung durch die Vlaamse Milieumaatschappij im Rahmen der Blue Deal‑Strategie.

Der flämische Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Jo Brouns hat am 2. September 2026 die laufenden Arbeiten im Projekt Alken Vallei in der Gemeinde Alken besucht. Vor Ort informierte er sich über den Baufortschritt und über Maßnahmen zur Klima- und Gewässeranpassung, die im Talraum der Kleine en Grote Herk umgesetzt werden.

Das Vorhaben Alken Vallei 2030 sieht die Renaturierung und Aufwertung eines Freizeit- und Landschaftskorridors vor. Nach Angaben der Gemeinde Alken gehören dazu die Öffnung und Umgestaltung von Wasserläufen, die Entsiegelung versiegelter Flächen, neue Wege- und Brückenverbindungen sowie Pflanzungen einheimischer Bäume. Die Arbeiten sollen nach derzeitigem Stand bis Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 abgeschlossen werden. Ziel ist es, die Widerstandskraft gegen Dürre und Starkregen zu erhöhen, die Biodiversität zu fördern und die Naherholung zu verbessern.

Finanziell wird das Projekt wesentlich von der Vlaamse Milieumaatschappij getragen. Die Gemeinde beziffert die Unterstützung der VMM mit 4,08 Millionen Euro; ergänzend kommen Mittel aus der Blue Deal‑Strategie des flämischen Umwelt- und Wasserhaushaltsbereichs hinzu. Diese Förderungen werden nach kommunalen Angaben unter anderem für Entsiegelung, die Aufweitung von Gewässerprofilen und die Anlage von Retentionsflächen verwendet. Konkrete Förderbescheide und Ausführungsverträge liegen den zuständigen Behörden vor.

Die Vlaamse Milieumaatschappij stellt das Projekt in ihren Informationsangeboten als beispielhaft für Gewässerdurchgängigkeit, Retentionsräume und naturnahe Ufergestaltung heraus. Bei Formaten wie der Open Wervendag wurden entsprechende Planungen und der Nutzen für Wasserhaushalt, Artenvielfalt und Bevölkerung erläutert. Aus Sicht der Projektträger ergänzt Alken Vallei die regionalen Bemühungen, wasserbedingte Risiken zu mindern und zugleich qualitativ hochwertige Freiräume zu schaffen.

Der Besuch von Jo Brouns reiht sich in eine Serie von Feldterminen der flämischen Regierung ein, mit denen die Umsetzung von Blue Deal‑Maßnahmen begleitet wird. Für Anwohnerinnen und Anwohner bleiben vorerst die mit der Baustelle verbundenen Einschränkungen relevant; Zeitpläne und Baustellenorganisation werden von der Gemeinde Alken fortlaufend aktualisiert. Aussagen zur langfristigen Wirksamkeit, etwa zur Kosteneffizienz oder zu ökologischen Endzuständen, sind derzeit als Planannahmen zu verstehen und werden nach Abschluss der Arbeiten anhand der amtlichen Evaluierungen zu bewerten sein.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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