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Hautes Fagnes: Feuerwehr meldet Einkreisung des Moorbrands – Lage bleibt angespannt

In der Nacht zum 19. August haben die Behörden in der Provinz Lüttich gemeldet, den Großbrand in den Hautes Fagnes eingekreist zu haben. Vollständig unter Kontrolle ist das Feuer wegen Wind und tief brennender…

Nach tagelangen Löscharbeiten hat die Krisenzelle der Provinz Lüttich in der Nacht zum 19. August gemeldet, der großflächige Brand in den Hautes Fagnes sei eingekreist. Die zuvor offenen Brandlinien seien geschlossen worden, wodurch ein kontrollierterer Einsatz möglich werde. Von einer vollständigen Kontrolle könne dennoch keine Rede sein: Immer wieder flammen Glutnester auf, und wechselnde Winde erschweren die Arbeit der Einsatzkräfte. Bereits am 18. August hatten Feuerwehr und Koordinationsstab einen gezielten Vorstoß unternommen, um die letzten Lücken im Osten zu schließen und so ein Übergreifen auf benachbarte Gebiete zu verhindern.

Der Brand war am 14. August in der Hochmoor- und Waldlandschaft ausgebrochen und breitete sich rasch aus. Behörden sprachen zwischenzeitlich von mehr als 1.650 Hektar betroffener Fläche. Die Topografie – nasse Moorböden, Nadelholzbestände und schlecht zugängliches Gelände – verlangt eine Kombination aus Bodenkräften und Luftunterstützung. Belgien setzte Hubschrauber und Löschflugzeuge ein; zusätzliche europäische Luftunterstützung wurde herangezogen, um die Brandränder zu kühlen und Feuerlinien zu halten.

Nach Angaben der Krisenzelle der Provinz Lüttich lag der operative Schwerpunkt auf dem östlichen Abschnitt, wo ein „Verteidigungsring“ aufgebaut wurde. Ziel war es, die Ausbreitung Richtung Deutschland zu verhindern. Die wallonische Regierung betonte, die Lage bleibe volatil; Priorität habe die Sicherung der Umfassung, bis Wind und Feuchtigkeit eine weitere Entspannung erlauben. Prognosen über den Zeitpunkt einer endgültigen Kontrolle seien daher verfrüht und von der Witterung abhängig.

Zum Schutz der Bevölkerung wurden Straßen gesperrt, Wander- und Radwege im Kerngebiet geschlossen und Ferienunterkünfte im Bereich der Hautes Fagnes evakuiert. In den Gemeinden Waimes und Bütgenbach galten zeitweise Zufahrtsbeschränkungen. Auf deutscher Seite wurden in Monschau Rauchwarnungen ausgegeben. Messungen zur Luftqualität und Hinweise an Anwohnerinnen und Anwohner richteten sich insbesondere an empfindliche Gruppen.

Die ökologischen Folgen sind erheblich: Hochmoore reagieren empfindlich auf Feuer, und brennende Torfschichten können noch lange unterschwellig glimmen. Entsprechend rechnen die Einsatzleitungen mit aufwendigen Nachlöscharbeiten und systematischer Kontrolle der Glutnester. Für die kommenden Tage gilt: Entscheidend sind Niederschläge, Luftfeuchtigkeit und Wind. Die Behörden in der Provinz Lüttich und die wallonische Regierung koordinieren weiter den Einsatz; Aussagen über Dauer und Aufwand der Wiederherstellung bleiben vorläufig.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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