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Großbrand in den Hautes Fagnes: Lage rund um Baelen und Waimes weiter angespannt

Seit Mitte August wütet in der Hochmoor-Region Hautes Fagnes ein großflächiges Feuer. Behörden in der Provinz Lüttich berichten von mehreren Tausend Hektar Brandfläche, Evakuierungen und einem multinationalen Einsatz der Feuerwehren.

Kurzmeldung

Ein großflächiges Feuer in der Naturreservatszone Hautes Fagnes (Hochmoore im Osten Belgiens) hält seit dem 14. August 2026 die Einsatzkräfte in Atem. Nach Angaben der regionalen Einsatzleitungen hat sich der Brand innerhalb weniger Tage auf mehrere tausend Hektar ausgebreitet; Schätzungen durch Medien und Behörden sprechen von mehr als 1.650 bis rund 3.000 Hektar betroffener Fläche in der fraglichen Phase der Lageentwicklung. Die Behörden in der Provinz Lüttich ordneten vorsorgliche Evakuierungen in betroffenen Dörfern an, unter anderem in Gemeinden nahe Baelen und Waimes, und schlossen zeitweise Wanderwege sowie touristische Einrichtungen in der Umgebung.

Die Lösch- und Rettungseinsätze werden von mehreren Zonen der belgischen Feuerwehr geleitet und durch Einheiten aus Deutschland und Luxemburg, die Zivilschutzkräfte sowie das Militär unterstützt. Wegen ungünstiger Wetterbedingungen – anhaltende Hitze und teils starker Wind – war Luftunterstützung nicht durchgehend möglich, weshalb die Feuerwehr am Boden versucht, den Brand zu umschließen und Wiederaufflammungen einzudämmen. Tony Hosmans, Porte-parole der Krisenzelle, erklärte, das Ziel sei, das Feuer vollständig zu umschließen und damit die Ausbreitung zu stoppen; die Lage bleibe jedoch «kompliziert», weil immer wieder Glutnester aufflammen.

Die Wallonische Regierung (Service public de Wallonie, SPW) hat Lageberichte veröffentlicht und Hinweise für Anwohner und Besucher herausgegeben: Betroffene werden aufgefordert, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen, auf Rauchbelastung zu achten und nicht in gesperrte Gebiete zu gehen. Umweltfachleute warnen vor langfristigen Folgen für das Moor-Ökosystem, da Torfbrände schwer zu löschen sind und die Vegetation langfristig schädigen können.

Zur genauen Ausdehnung, Schadensbilanz und Ursachenforschung laufen Vor-Ort-Erhebungen; die zuständigen Behörden haben Untersuchungen angekündigt und bitten um Zurückhaltung bei unbestätigten Angaben. Für aktuelle Hinweise verweisen die Einsatzstellen auf offizielle Kommuniqués der Provinz Lüttich und des SPW.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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