Gault und Millau hat am 14. September 2026 seine neue Auswahl der Finest Chocolatiers vorgestellt und zugleich die Chocolatiers des Jahres 2027 für Belgien benannt. Ausgezeichnet wurden David Maenhout (Chocolatier M, Knokke) für Flandern, Arthur Amblard für Brüssel und François Deremiens für die Wallonie. Die Bekanntgabe erfolgte über die belgischen Kanäle des Guides.
Die Auswahl markiert die zehnte Auflage der Reihe Finest Chocolatiers, in der Fachleute handwerkliche Qualität, Herkunft der Rohstoffe, Kreativität und die Sorgfalt der Verarbeitung prüfen. Nach Angaben des Guides kommt ein unabhängiges Verfahren zur Anwendung, das sich am Bewertungsmaßstab des Restaurantführers orientiert. Die Liste umfasst Belgien und Luxemburg; die Auszeichnungen Chocolatier des Jahres werden in Belgien nach den Regionen Flandern, Brüssel und Wallonie vergeben.
Die Ehrung für David Maenhout würdigt seine konstante Leistung und die klare Handschrift seiner Pralinenkollektionen. Maenhout führt mit Chocolatier M in Knokke einen Betrieb, der traditionelle Techniken mit eigenständigen Geschmacksprofilen verbindet. Arthur Amblard wird für Brüssel hervorgehoben; François Deremiens, bekannt durch seine Arbeit in den Ardennen, vertritt die Wallonie. Medienberichte griffen die Mitteilung des Guides auf und ordneten sie in die Entwicklung einer neuen, zugleich regional verankerten und international sichtbaren belgischen Chocolaterieszene ein.
Einzuordnen ist die Entscheidung als redaktionelle Bewertung eines privaten, etablierten Kulinarikführers. Sie entfaltet keine rechtliche Wirkung, hat aber erfahrungsgemäß Signalwirkung im Markt: Sichtbarkeit und Nachfrage prämierter Häuser können steigen. Standards wie die geschützte Bezeichnung belgische Schokolade oder verbindliche Qualitätsnormen berührt die Auszeichnung nicht.
Für den belgischen Markt ist die Meldung auch deshalb relevant, weil sie erfahrene und jüngere Werkstätten in einem gemeinsamen Rahmen zeigt und damit Debatten über Qualität, Herkunft der Kakaobohnen und Innovation im Handwerk bündelt. Ob die Prämierungen kurzfristig messbare Effekte bei Umsatz oder Besucherzahlen bewirken, lässt sich ohne betriebswirtschaftliche Daten nicht belegen.
Die hier genannten Angaben beruhen auf der Veröffentlichung von Gault und Millau vom 14. September 2026 und übereinstimmenden Berichten belgischer Fach- und Lokalmedien.
Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).