Am Morgen des 31. August 2026 hat eine Kettenkarambolage mit fünf Fahrzeugen an der E313-Ausfädelung zum Knoten Antwerpen-Oost den Verkehr auf dem Antwerpener Ring massiv gebremst. Nach Angaben des Vlaams Verkeerscentrum blieb es bei Sachschäden. Verletzte wurden in den ersten Lageberichten nicht vermeldet. Die betroffene Fahrbahn wurde nach Räumung durch Abschleppdienste wieder freigegeben.
Die Staus bauten sich laut Verkehrsleitstelle in alle Richtungen auf, weil der Unfall den sensiblen Knotenpunkt zwischen der E313 und dem Antwerpener Ring teilweise blockierte. Pendlerinnen und Pendler mussten mit deutlich längeren Fahrzeiten rechnen. Die Polizei Antwerpen sicherte die Unfallstelle und leitete den Verkehr zeitweise über benachbarte Spuren um. Angaben zu den Ursachen des Auffahrunfalls lagen zunächst nicht vor.
Der Knoten Antwerpen-Oost gilt als einer der am stärksten belasteten Punkte des Schnellstraßennetzes in Flandern. Hier verflechten sich Zu- und Abfahrten in kurzer Folge; schon kleinere Störungen führen deshalb oft zu überproportionalen Rückstaus. Die Strecke zwischen Wommelgem und Antwerpen-Oost weist regelmäßig ein hohes Stauaufkommen auf. Entsprechend empfindlich reagiert der Abschnitt auf Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge oder Baustellen.
Kurzfristig wirkte sich die Blockade vor allem auf den morgendlichen Berufsverkehr sowie auf Lieferverkehre aus. Umfahrungen über das nachgeordnete Netz können Entlastung bringen, verlagern aber die Belastung in Wohngebiete der Region Antwerpen. Die Verkehrszentrale empfahl, die Verkehrsmeldungen zu verfolgen und, wo möglich, Abfahrtszeiten anzupassen.
Fest steht: Fünf Fahrzeuge waren in die Kettenkollision an der E313 verwickelt, Personenschäden wurden zunächst nicht gemeldet, und die Fahrbahn wurde nach Abschluss der Aufräumarbeiten wieder geöffnet. Nicht gesichert sind hingegen Unfallhergang und -ursache; hierzu sind Ermittlungen der Polizei Antwerpen angekündigt. Weitergehende Folgerungen – etwa zu baulichen Maßnahmen am Knoten – wären zum jetzigen Zeitpunkt Spekulation.
Mit der Wiederfreigabe normalisierte sich der Verkehr nach und nach, Nachstaus hielten jedoch an. Erfahrungsgemäß dauert es an diesem Knoten, bis sich der Verkehrsfluss stabilisiert, weil Zuflüsse aus mehreren Richtungen gleichzeitig auflaufen. Das Vlaams Verkeerscentrum will bei neuen Erkenntnissen zur Unfallursache und zu möglichen weiteren Einschränkungen informieren.
Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).