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Bombendrohung: Athénée Charles Janssens in Ixelles evakuiert

Nach einer Bombendrohung ist das Athénée Charles Janssens in Ixelles am 3. September 2026 vorsorglich geräumt worden. Die Polizeizone Brüssel-Hauptstadt/Ixelles bestätigte den Einsatz; die Ermittlungen dauern an.

Nach einer Bombendrohung ist das Athénée Charles Janssens in der Brüsseler Gemeinde Ixelles am Nachmittag des 3. September 2026 vollständig evakuiert worden. Die Polizeizone Brüssel-Hauptstadt/Ixelles bestätigte den Einsatz und sprach von einer präventiven Maßnahme bis zum Abschluss der Sicherheitsüberprüfung. Das Schulgebäude unweit der Place de Londres blieb zunächst geschlossen.

Schülerinnen, Schüler, Lehrkräfte und Beschäftigte wurden nach Polizeiangaben geordnet ins Freie geführt und an einem Sammelpunkt betreut. Spezialisierte Einheiten durchsuchten die Gebäude mit Suchhunden. Bis zum Redaktionsschluss waren keine gefährlichen Gegenstände öffentlich bestätigt. Die Sprecherin der Polizeizone, Ilse Van de Keere, erklärte, aus Gründen der Einsatzsicherheit könnten vor Abschluss der Maßnahmen keine weiteren Details mitgeteilt werden; die Ermittlungen zur Herkunft der Drohung liefen.

Der Vorfall ereignete sich in den ersten Tagen des Schuljahres 2026/27. Angaben der Schule zu Unterrichtsausfällen oder zur Zahl der Betroffenen lagen zunächst nicht vor. Lokale Medien verwiesen darauf, dass es in jüngerer Zeit vereinzelt zu ähnlichen, vorsorglichen Räumungen nach Drohanrufen gekommen ist. Ein Zusammenhang wurde von den Behörden nicht bestätigt. Hinweise auf eine politische oder terroristische Motivation lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor; die Ermittler prüfen forensische Spuren sowie die Telefonverbindungen und digitalen Kanäle rund um den Drohanruf.

Zuständig für den Einsatz und die Gefahreneinschätzung vor Ort war die Polizeizone Brüssel-Hauptstadt/Ixelles. Sie koordiniert bei solchen Lagen in der Regel mit der Notrufzentrale, der lokalen Schulverwaltung und gegebenenfalls dem föderalen Entschärfungsdienst. Eltern und Erziehungsberechtigte wurden von der Schule und der Gemeinde über die gängigen Kommunikationswege über den Stand der Dinge informiert.

Welche Folgerungen die Behörden für Sicherheitsabläufe an Schulen in Brüssel ziehen, hängt von den Ergebnissen der laufenden Ermittlungen ab. Die Polizei rät bis dahin, Spekulationen über Motive oder mutmaßliche Täter zu vermeiden und sich auf offizielle Mitteilungen zu stützen. Sobald die Durchsuchungen abgeschlossen und das Gebäude freigegeben ist, will die Schulleitung über die Wiederaufnahme des Unterrichts informieren.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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