Der 32-jährige Ben Scheelen ist am Samstag, dem 29. August 2026, im Theater Elckerlyc in Antwerpen zum Mister Gay Belgium 2026 gewählt worden. Das bestätigten die Organisatoren und mehrere Medienberichte, darunter VRT NWS und das Nieuwsblad. Scheelen setzte sich im Finale gegen Mitbewerber durch und übernimmt den Titel für das kommende Jahr.
Scheelen stammt aus Pelt und lebt in Antwerpen. In seiner Kampagne legte er den Schwerpunkt auf die Situation von LGBTQIA+-Personen im ländlichen Raum. Er betonte die Sichtbarkeit in Dörfern und kleineren Gemeinden als zentrales Anliegen. Das Thema der Pluralität abseits der großen Städte war bereits im Vorfeld der Wahl wiederholt aufgegriffen worden und prägte seine Auftritte während der Finalphase.
Die Wahl Mister Gay Belgium dient seit Jahren als Plattform, um queere Anliegen öffentlich zu vertreten. Der Titelträger tritt nach der Kür bei Veranstaltungen und Gesprächen auf und soll als sichtbarer Ansprechpartner innerhalb der Community und gegenüber Politik und Zivilgesellschaft wirken. Konkrete politische Beschlüsse sind mit der Wahl nicht verbunden; die Funktion ist repräsentativ und öffentlichkeitswirksam. Angaben zur Zusammensetzung der Jury und zum genauen Wertungsmodus lagen am Sonntagmorgen nur in Auszügen vor; ein vollständiges Protokoll wurde von den Organisatoren bislang nicht veröffentlicht.
Antwerpen ist regelmäßig Schauplatz der Finalshow. Das Theater Elckerlyc war erneut Austragungsort der Abschlussveranstaltung mit Bühnensequenzen und Präsentationsrunden. Bilder und Kurzberichte aus dem Saal dokumentieren den Ablauf des Abends. Über das Teilnehmerfeld war im Vorfeld informiert worden; regionale Medien aus Antwerpen und Limburg begleiteten die Wahl.
Die Debatte um Sichtbarkeit im ländlichen Raum, die Scheelen in den Mittelpunkt stellte, hat in Belgien praktische Dimensionen: Unterstützungsangebote und Sensibilisierungsarbeit werden häufig lokal organisiert, etwa durch Gemeinden, Provinzverbände oder zivilgesellschaftliche Initiativen. Die Zuständigkeiten liegen je nach Maßnahme bei Gemeinden und Regionen; landesweite Rahmensetzungen ergänzen dies. Dass ein nationaler Titelträger diese Perspektive hervorhebt, dürfte den Austausch zwischen städtischen und ländlichen Akteuren im kommenden Jahr zusätzlich befördern.
Weitere Details zu Terminen des neuen Titelträgers und zu Folgeveranstaltungen stellen die Organisatoren in Aussicht. Medienberichte kündigen Nachberichte und Bildergalerien an; Personalien und Stationen des Jahresprogramms werden erfahrungsgemäß sukzessive bekanntgegeben.
Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).