In Belgien wird der Donnerstag, 3. September 2026, nach übereinstimmenden Vorhersagen von RTBF und dem Königlichen Meteorologischen Institut (IRM) überwiegend wolkig und für die Jahreszeit ungewöhnlich mild. Eine schwache bis mäßige Südwestströmung führt feuchte, relativ warme Luft heran. Daraus ergeben sich häufige Wolkenfelder, örtliche Schauer und Höchsttemperaturen zwischen 18 und 23 Grad Celsius.
Regional zeigen sich Unterschiede: In Küstennähe und in den Niederungen von Flandern treten vermehrt dichte Wolken mit Sprühregen oder kurzen Schauern auf. Im Raum Brüssel überwiegen Wolken mit nur zeitweiligen Auflockerungen; einzelne Schauer sind möglich. In Teilen der Wallonie werden etwas längere trockene Phasen erwartet, vor allem dort, wo die Bewölkung vorübergehend aufreißt. Der Wind weht meist schwach bis mäßig aus Südwest, an der Küste zeitweise auffrischend.
Die erwarteten Temperaturen liegen landesweit über dem klimatologischen September-Mittel. RTBF und IRM verorten die Höchstwerte verbreitet zwischen 18 und 23 Grad, lokal kann es etwas milder ausfallen, wenn die Sonne zeitweise durchkommt. In Schauerstaffeln kühlt es vorübergehend ab; die Luft bleibt jedoch insgesamt spätsommerlich. In den Abendstunden nimmt die Schauerneigung nach aktuellem Stand nur zögerlich ab, bevor es in der Nacht gebietsweise wieder trockener wird.
Der aktuelle Witterungscharakter reiht sich in den warmen Sommerverlauf ein. In einer jüngsten Auswertung hält das IRM fest, dass der Sommer 2026 außergewöhnlich warm verlief; auch der Übergang in den September zeigt bislang eine positive Abweichung bei den Temperaturen. Diese Einordnung ist eine Bestandsaufnahme der Messwerte; Aussagen über die weitere Entwicklung bleiben Modellprojektionen und damit unsicher.
Praktische Folgen sind regional unterschiedlich: Landwirtschaftsbetriebe in bereits trockenen Gebieten profitieren punktuell von Schauern, flächendeckende Entlastung ist aus heutiger Sicht jedoch nicht gesichert. Kommunale Dienste an der Küste sollten mit wechselhaftem Wetter und Windböen rechnen, etwa für Strand- und Radwege. Die Verkehrsbehörden empfehlen, bei nassen Straßen, Sprühregen und möglichen Nebelfeldern am Morgen die Geschwindigkeit anzupassen und den Abstand zu vergrößern.
Die Angaben beruhen auf den Morgenaktualisierungen von RTBF und IRM vom 2. und 3. September 2026. Hinweise auf die Entwicklung an den Folgetagen – etwa mehr Wechsel zwischen sonnigen Abschnitten und nassen Phasen – sind Prognosen und können sich mit neuen Modellläufen ändern.
Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).