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Belgien verstärkt Informationsaustausch mit den Vereinigte Staaten im Kampf gegen organisierte Kriminalität

Innenminister Bernard Quintin kündigt nach Gesprächen in Washington engere Zusammenarbeit bei Informationsaustausch und gemeinsamen Operationen an; Belgien führt aktuell die multilaterale Aktion »Atlas Nexus« gegen transatlantische Banden an.

Kurzmeldung

Belgien will die Zusammenarbeit mit US-Sicherheitsbehörden ausbauen, um organisierte Kriminalität und Drogenhandel effizienter zu bekämpfen. Das gab Innenminister Bernard Quintin am 24. September 2026 nach seiner Rückkehr aus den Vereinigten Staaten bekannt. Quintin erklärte, der Fokus liege auf beschleunigtem Informationsaustausch, besserer Koordination bei länderübergreifenden Ermittlungen und verstärkter operativer Kooperation mit Diensten wie dem Federal Bureau of Investigation (FBI) und der Drug Enforcement Administration (DEA).

Gleichzeitig steht Belgien in führender Rolle bei der multinationalen Aktion »Atlas Nexus«, die nach Angaben der Föderalen Polizei Dutzende kriminelle Netzwerke transatlantisch aufgerollt hat. Die Polizei beschreibt »Atlas Nexus« als die bislang größte gemeinsame Operation zwischen europäischen und lateinamerikanischen Partnern, mit Beteiligung von EU-Institutionen, FRONTEX und Kooperationsprogrammen der EU mit der Region. Belgien übernimmt dabei Koordinationsaufgaben und beteiligte sich an Durchsuchungen und Beschlagnahmungen in mehreren Ländern.

Quintin betonte, dass der bilaterale Dialog mit den USA notwendig sei, um High‑Value‑Targets, Geldflüsse und Logistikketten besser nachzuverfolgen. Belgien will auch den Austausch von forensischen Erkenntnissen und Finanzinformationen beschleunigen, um schneller auf Hinweise zu internationalen Schmuggelrouten und Geldwäschern reagieren zu können. Zugleich sollen rechtliche und datenschutzrechtliche Rahmenbedingungen gewahrt bleiben; Quintin verwies auf bestehende multilaterale Instrumente und laufende Gespräche mit Justiz- und Polizeibehörden.

Analysten werten den Schritt als Fortsetzung der europäischen Bemühungen, transnationale Kriminalität mit administrativen, polizeilichen und justiziellen Mitteln anzugreifen. Konkrete neue Abkommen kündigte Quintin in seiner Erklärung nicht an; er nannte jedoch Termine für technische Arbeitsgruppen und den Austausch von Liaison‑Beauftragten. Die Föderale Polizei und das Innenministerium betonen, dass operative Erfolge wie bei »Atlas Nexus« und gemeinsame Aktionen mit internationalen Partnern die Grundlage für weiter vertiefte Kooperationen bilden sollen.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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