Kultur

André Remy gestorben: Ehemaliger Moderator der Radio‑Télévision belge de la Communauté française im Alter von 89 Jahren

Der langjährige Moderator und Autor André Remy ist in der Nacht zum 30. August 2026 im Alter von 89 Jahren gestorben. Sein Tod wurde am 30. August 2026 von der öffentlich-rechtlichen Radio‑Télévision belge de…

Kurzmeldung

Der belgische Fernsehmoderator, Journalist und Bühnenautor André Remy ist in der Nacht zum 30. August 2026 im Alter von 89 Jahren gestorben. Die öffentlich-rechtliche Radio‑Télévision belge de la Communauté française (RTBF) bestätigte den Tod am 30. August 2026; auch Medien wie Le Soir und Soirmag berichteten übereinstimmend. Zu Todesort und Todesursache machten die beteiligten Stellen zunächst keine Angaben.

André Remy prägte über Jahrzehnte die frankophone Medienlandschaft Belgiens. Er war einem breiten Publikum als Moderator verschiedener Formate bekannt, darunter die Kindersendung Feu vert, die er in den 1960er und 1970er Jahren unter anderem gemeinsam mit Jacques Careuil präsentierte. Später übernahm er redaktionelle und leitende Aufgaben und war unter anderem als Sportverantwortlicher bei Canal+ Belgique tätig.

Neben der Fernseharbeit engagierte sich Remy als Autor und Bühnenschaffender. Gemeinsam mit seinem Sohn Baudouin Remy wirkte er am satirischen Bühnenprojekt Sois Belge et tais-toi mit, das sich über Jahre hinweg mit Politik und Gesellschaft auseinandersetzte und Remys Bekanntheit über das Fernsehstudio hinaus verstärkte. Weggefährten und Medien heben die Vielseitigkeit seines Schaffens hervor: Remy habe Informationen mit einem ausgeprägten Sinn für Humor und politischen Witz verbunden.

In den Nachrufen betonen Kolleginnen und Kollegen, dass Remy das frankophone Fernsehen Belgiens über Jahrzehnte mitgeprägt habe. Konkrete Angaben zu Trauerfeierlichkeiten oder Gedenkveranstaltungen wurden von der RTBF oder der Familie noch nicht veröffentlicht; übliche Mitteilungen hierüber werden erfahrungsgemäß nachgereicht. Die vorliegenden Informationen beruhen auf der Mitteilung der RTBF und unabhängigen Berichten belgischer Medien vom 30. August 2026.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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