Umwelt

151 Gemeinden in Flandern verstärken bis 11. Oktober Kontrollen gegen Abfall

Während der Week van de Handhaving setzen 151 flämische Gemeinden gemeinsam mit OVAM, dem Programm Mooimakers, Abfallinterkommunalen und der lokalen Polizei verstärkte Kontrollen und Aufklärung gegen herumliegenden Abfall und illegale Ablagerungen um.

In Flandern läuft noch bis 11. Oktober die Week van de Handhaving: 151 Gemeinden verstärken in dieser Aktionswoche ihre Kontrollen gegen herumliegenden Abfall und illegale Ablagerungen. Die Koordination liegt bei der flämischen Abfallagentur OVAM und dem Programm Mooimakers, vor Ort arbeiten Gemeinden, Abfallinterkommunalen und lokale Polizei zusammen. Die Zahl der teilnehmenden Kommunen und der Zeitraum der Aktion wurden von OVAM bestätigt.

Geplant sind vermehrte Kontrollen an öffentlichen Orten, gemeinsame Inspektionen mit der lokalen Polizei, die systematische Erfassung und Beseitigung von Ablagerungsstellen sowie Informationsangebote für Schulen und Betriebe. Mehrere Gemeinden, darunter Waasmunster, Leopoldsburg und Kalmthout, haben eigene Schwerpunkte angekündigt und auf zusätzliche Präsenz von Aufsichts- und Ordnungsdiensten verwiesen.

Die Week van de Handhaving ist Teil einer langfristigen Strategie des flämischen Umweltressorts gegen Littering und illegale Ablagerungen. Sie kombiniert Prävention, Sensibilisierung und Sanktionierung. OVAM stellt den Kommunen Vorlagen für lokale Verordnungen und Handreichungen für die Praxis bereit und unterstützt die Ausbildung von Bediensteten, die Übertretungen feststellen können. In Flandern können solche Verstöße mit kommunalen Verwaltungsstrafen geahndet werden; die Gemeinden entscheiden über Schwerpunktsetzung und Vollzug im Rahmen der geltenden Fristen.

Behörden und Kommunen verweisen auf die Notwendigkeit, Kontrollen mit besserer Infrastruktur zu verbinden, etwa durch geeignete Entsorgungsangebote im öffentlichen Raum und durch Kooperationen mit Schulen, Vereinen und Gewerbe. Ziel ist eine messbare Reduktion von herumliegendem Abfall und illegalen Ablagerungen. Angaben zur Wirksamkeit einzelner Maßnahmen werden regelmäßig in Jahresberichten zusammengeführt; belastbare Aussagen über langfristige Erfolge liegen erst nach Auswertung vor und sind gegenwärtig keine feststehenden Ergebnisse.

Die Beteiligung von 151 Gemeinden deutet auf eine breite Verankerung des Themas hin. Gleichzeitig bleibt die Umsetzung lokal unterschiedlich: Einige Orte setzen auf sichtbare Kontrollen an bekannten Problempunkten, andere auf kombinierte Aktionen mit Abfallinterkommunalen und zivilgesellschaftlichen Partnern. OVAM und Mooimakers sehen die Aktionswoche als Baustein einer kontinuierlichen Handhabung, die nur im Zusammenspiel von Rechtsetzung, Kontrolle und Aufklärung Wirkung entfalten soll.

Redaktion: Länderblick (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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